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StarkeUnternehmerinnen – Ein Genuss für alle Sinne

#StarkeUnternehmerinnen

Siebtes Treffen der #StarkenUnternehmerinnen: Ein Genuss für alle Sinne

Beim jüngsten Treffen der #StarkenUnternehmerinnen präsentierte Kirsten ihr inspirierendes Geschäftsmodell, das Bücher, Wein, Ferienwohnungen und Events miteinander kombiniert. Die Veranstaltung fand auf dem idyllischen Weingut PieperBasler statt, wo die Sonne mit den anwesenden Unternehmerinnen um die Wette strahlte.

Gemeinschaft und fachlicher Austausch

Von den dreizehn Mitgliedern der Gruppe reisten zehn an, um sich drei Tage lang intensiv auszutauschen und voneinander zu lernen. Im Fokus standen zukunftsweisende Themen der Buchbranche sowie operative Fragen wie Einkaufsmodelle, Konditionen, gemeinsame Marketingaktionen, Veranstaltungen, Social Media und Führungsthemen. Auch die Nachfolge in den Unternehmen war ein wichtiges Thema, da die Übernahme ansteht durch die Tochter oder Gesellschafterinnen aussteigen wollen.

Expansion und Künstliche Intelligenz

Auch Expansionen innerhalb der Gruppe wurden diskutiert. Die Teilnehmerinnen überlegten, wie sie ihre Geschäftsmodelle weiterentwickeln und ausbauen können. Ein besonderes Highlight war die spontane Entscheidung von Lisa, Kirsten, Stefanie und Katrin, sich dem KIMOOC24 anzuschließen. Gemeinsam arbeiten sie daran, wie Chatbots das buchhändlerische Leben erleichtern können.

Ausblick auf das nächste Treffen

Das achte Treffen der #StarkenUnternehmerinnen wird vom 27. bis 29. März 2025 stattfinden und fällt zeitgleich mit der Leipziger Buchmesse zusammen. Gastgeberin wird Stefanie Bertram-Kempf in Südbayern sein. Die Unternehmerinnen werden in den malerischen Pfaffenwinkel reisen, wo Stefanie ihre Buchhandlungen „Buch am Bach“ und „Buch am Lech“ betreibt.

Virtuelle Treffen und Jahresprogramm

Neben den physischen Treffen kommen die #StarkenUnternehmerinnen auch zweimonatlich virtuell zusammen, um aktuelle Themen zu fokussieren. Bei der CoP im Juli werden Ideen gesammelt für die vielen Jubiläen in 2025, im September geht es um Instagram-Tools und im November gibt es einen Rückblick sowie einen Ausblick auf das Jahr 2025.

Die #StarkenUnternehmerinnen mit ihren Geschäftsmodellen an 16 Standorten

  • Katrin Schmidt | Kirchzartener Bücherstube & Gundelfinger Bücherstube
  • Claudia Schläfke – das buchkabinett & Vom Fass
  • Monika Hirsch – Buchhandlung Abraxas
  • Christine Krück-Mellert & Lisa Mellert – Kindlers seit 1872
  • Antonia & Patricia Merkel – Buchhandlung Merkel
  • Kirsten Pieper –Akzente Bücher & Wein
  • Stefanie Bertram-Kempf – Buch am Bach & Buch am Lech
  • Carola Wehrbein – Augustioniok Bücher & Schreibwaren
  • Angelika Wetzel – Buch Elser & Vom FASS
  • Andrea Deuschle – Buchladen am Langhaus
  • Sabine Katz – Gernsbacher Bücherstube & Schatzinsel

Hier gibt es mehr über die #StarkenUnternehmerinnen und ihre spannenden Projekte.  Unsere Landkarte wird ständig aktualisiert. Bist Du auch eine #StarkeUnternehmerin und führst einen Laden mit Seele? Dann komm´ doch dazu! Kontakt

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Ausgezeichnet! Fachwirtinnen FBP erhielten den Meisterpreis

Ausgezeichnet!

Fast 30 % der Fachwirtinnen FBP erhielten den Meisterpreis. Eine stolze Quote.

Denn es ist eine Herausforderung, sich neben dem Beruf und der familiären Verpflichtungen über mehr als 12 Monate fortzubilden und nicht nur zu bestehen, sondern ausgezeichnet zu sein! Dies erfordert ein enorm hohes Maß an Engagement und vor allem Durchhaltevermögen.

Mit diesem Bewusstsein wählten das Team des IHK Bildungszentrums Würzburg-Schweinfurt und ich beim Neustart des Kurses FBP einen innovativen Lernansatz im Handlungsbereich III „Führen, Betreuen, Verwalten und Ausbilden im Büro- und personalwirtschaftlichen Umfeld“.

Agiles Lernen setzt auf bedarfsorientiertes Anwendungswissen, statt konsumorientiertes Lernen auf Vorrat. Von Anfang an wird selbstorganisiertes Lernen gefordert und gefördert anhand der individuellen Bedürfnissen.

Die Lernarchitektur beinhaltet:
·      Individuelles Coaching pro Kursteilnehmer bzw. Kursteilnehmerin
·      Social Learning in kleinen Gruppen
·      Erweiterte Kursinhalte zum Skript mit kollaborativen Lernelementen
·      Themenschärfung der mündlichen Prüfung
·      Coaching zur mündlichen Prüfung

Die nächsten Kurse beginnen. Hier geht´s zur Anmeldung.

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Nachwuchs fördern als Mentorin ist Herzensangelegenheit

Nachwuchs fördern

Als Mentorin im Programm des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ist mir die Nachwuchsförderung eine Herzensangelegenheit.

Letzte Woche hatte ich das Vergnügen, meine Mentee Maja Herzog am Arbeitsplatz Ullstein Buchverlage GmbH in Berlin persönlich kennenzulernen. Aufgrund ihres Studiums in Kanada war unser monatliches Mentoring bisher virtuell. Nun, zurück in Deutschland für ihr Masterstudium, konnten wir uns endlich face-to-face treffen. Es war ein wunderbarer Abschluss unserer gemeinsamen Mentoringzeit, doch der Kontakt wird in jedem Fall bestehen bleiben.

Die Arbeit mit Maja und die Möglichkeit, sie bei ihrem beruflichen und persönlichen Wachstum zu unterstützen, war und ist eine bereichernde Erfahrung. Ich freue mich darauf, weiterhin Teil ihrer Reise zu sein und auch zukünftige Talente in der Buchbranche zu fördern.

Auch ich hatte wunderbare Mentoren gleich zu Beginn meiner Karriere. Einen Vorgesetzten, der mich nicht nur aus meiner Komfortzone schubste, sondern auch an meine Grenzen brachte und wieder schmerzhaft auf den Boden der Tatsachen. Einer der Gründe für meine Selbständigkeit. Aber auch hier hatte ich fördernde Mentoren. Vor mehr als 25 Jahren waren leider Frauen in dieser Rolle in der Minderheit. Selbst in der Buchbranche. Noch gut erinnere ich mich an ein Telefonat. Die Geschäftsführerin eines Verbandes mit der ich als Mitglied der Geschäftsführung eines Buchhandelsfilialisten gut zusammen gearbeitet hatte, fand meine Selbstständigkeit wohl eher als Bedrohung und boykottierte die Zusammenarbeit mit den Worten: „Ich werde ihre wirklich sehr gute Idee nicht unterstützen. Nehmen Sie mir das nicht übel. Sehen Sie das halt sportlich!“.

Ich bin trotzdem meinen Weg gegangen und sehe es nun als sportlich an, jungen Frauen den Weg zu ebnen.  Fünf meiner Gründe für´s Mentoring - inzwischen schon im 5. Jahr:

  1. Weitergabe von Wissen und Erfahrung: Als Mentorin kann man wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse, die man über die Jahre gesammelt hat, an die nächste Generation weitergeben. Dies fördert nicht nur den Nachwuchs, sondern stärkt auch die eigene Position als Expertin in der Branche.
  2. Persönliche Erfüllung: Die Unterstützung und Förderung junger Talente bringt eine immense persönliche Zufriedenheit. Zu sehen, wie sich die Mentees entwickeln und erfolgreich werden, ist eine erfüllende Erfahrung, die auch das eigene berufliche Leben bereichert.
  3. Netzwerkaufbau: Durch die Mentoring-Beziehungen erweitert man sein professionelles Netzwerk. Mentees bringen oft neue Kontakte und frische Perspektiven ein, die langfristig von Vorteil sein können.
  4. Lebenslanges Lernen: Mentoring ist keine Einbahnstraße. Durch den Austausch mit Mentees erhält man neue Einsichten, bleibt über aktuelle Trends informiert und entwickelt sich selbst weiter. Dies ist besonders wichtig in einer sich ständig wandelnden Branche.
  5. Einflussnahme und Gestaltung: Als Mentorin hat man die Möglichkeit, aktiv Einfluss auf die Karriere und die Entwicklung der Mentees zu nehmen. Man kann ihnen helfen, ihre Stärken zu erkennen, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und sie auf ihrem Weg zu unterstützen

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„NEW LEARNING in mainfränkischen Unternehmen“

"NEW LEARNING in mainfränkischen Unternehmen" - Ein Meilenstein im Lern- und Entwicklungssektor

In einer bemerkenswerten Zusammenkunft im Rahmen des #MainLearn24BarCamps am 20.03.2024 leiteten Ellen Braun (work&feelgood INSTITUT FÜR WORKSTYLE), Petra Hagenauer Weiterbildungsinitiatiorien Unterfranken (Berufsförderungserke Nürnberg gGmbH), Anna Kirstina Stefl (Fraunhofer TLZ-RT), Jessica Tatum (ZTM) und Christian Kroll (IHK Würzburg-Schweinfurt) eine transformative Veranstaltung für rund 70 Lernbegeisterte durch 14 inspirierende Sessions.

Dieses Ereignis unterstreicht einen Wendepunkt in der Lern- und Entwicklungskultur von Unternehmen und Individuen. Welche Dynamik eine Idee durch zielgerichtetes Lernen, wachstumsorientiertes Denken und einer großen Portion Vertrauen entfalten kann, zeigte das Organisationsteam auf beeindruckende Art und Weis: Fünf verschiedene Persönlichk eiten aus dem unterschiedlichsten Unternehmenskulturen mit Freiberuflichkeit, Wissenschaft, Wirtschaft, Gemeinnützigkeit und öffentlich-rechtlicher Körperschaft kooperierten sichtbar für unternehmensübergreifendes - quasi grenzenloses -Lernen und Kommunizieren.

Die komplette Pressemitteilung hier als Download!

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Mit Know-how Gründer aufs Gleis bringen

Mit Know-how Gründer aufs Gleis bringen

Interview mit Ellen Braun im Buchreport 08/2022 über Herausforderungen beim Start ins Unternehmertum:

Starten Gründer im Buchhandel oft mit zu wenig Grundwissen?
Es gibt heute viele Info-Angebot, die Gründer oder Nachfolger nutzen können und das Grundwissen ist in der Regel vorhanden. Mit dem "Gründungssprint" setze ich mit Zeitfracht aber auf ein neues und fokussiertes Konzept. Innerhalb von 8 Wochen können Gründer und Nachfolger den Einstieg ins Unternehmertum planen und die Umsetzung vorbereiten. Erfolgreiche Buchhandlungen benötigen Struktur, ein gutes Netzwerk und einen Businessplan, der überzeugt. Es geht darum, das vorhandene Wissen mit Blick auf diese eigene Zielsetzung und die notwendige Vernetzung gezielt anzuwenden und sich in dieser wichtigen Managementphase nicht in den unvermeidlichen Detailfragen zu verlieren.

Worin liegt die größte Herausforderung?
Etwas Neues zu schaffen und zu etablieren, verlangt auch, neue Wege zu gehen. Hier hapert es oft. Wenn ich eine Buchhandlung übernehme, reicht es heute eben nicht aus, die alten Prozesse aufzunehmen und alles so weiterzuführen, wie es bisher gelaufen ist. Der Buchhandel der Zukunft wird anders aussehen. Man muss vor allem auch den Mut haben, Neues anzugehen, sich ein Ziel erarbeiten und den Weg dorthin konsequent mit dem notwendigen Selbstvertrauen verfolgen.

Welche Kompetenzen sind besonders gefragt?
Neben der Idee, die ich für mein Unternehmen entwickeln muss, ist das erfolgreiche Pitchen dieser Idee, mit der man seine Buchhandlung betreibt, von entscheidender Wichtigkeit. Und zwar nicht nur den Banken gegenüber, die man als Geldgeber für seine Pläne benötigt. Man muss seinen besonderen Ansatz auch dem Endkunden vermitteln, der ja mit seinen Einkäufen für die Umsätze sorgen soll. Auch das wird im "Gründungssprint" in Form eines fokussierten Lernprozesses geübt.

Warum gerade jetzt eine Buchhandlung gründen oder übernehmen?
Für Unternehmerinnen und Unternehmer, die von sich selbst und ihrem Vorhaben überzeugt sind, kann es eigentlich keinen falschen Zeitpunkt geben. "Starting a new business is like starting a love-affair" - so hat es der Hochschul-Professor und Business Angel Günter Faltin einmal auf den Punkt gebracht. Mit Zeitfracht wollen wir als Ermutiger und Enabler auftreten. Und wir sind gespannt auf die Geschäftsideen, die uns Gründende und potenzielle Nachfolgende präsentieren werden.

Link zum Buchreport 08/2022 (Bezahlschranke):
www.buchreport.de/news/im-sprint-zur-gruendung

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Schluss mit der Schnappatmung im Buchhandel

Schluss mit der Schnappatmung im Buchhandel

Selbstfürsorge zwischen Ladentür und Kassentresen? Branchenberaterin Ellen Braun coacht Firmen und Kliniken in Sachen Work-Life-Balance und agiles Arbeiten. Hier kommen ihre Tipps, um den Stresspegel im Buchhandelsalltag zu senken.
Interview v. 15. März 2022 im Börsenblatt mit Sabine Cronau.

Corona hat den Stresspegel im Buchhandel kräftig nach oben getrieben. Jetzt überschattet der Ukraine-Krieg den Alltag mit Zukunftsängsten. Wie können Buchhändler:innen in diesen Zeiten gut für sich selber sorgen – damit die Anspannung nicht übermächtig wird?

Unser vegetatives Nervensystem signalisiert uns sehr deutlich, wenn wir in Stress geraten – durch das ausgeklügelte Zusammenspiel von Sympathikus und Parasympathikus. Wenn die Balance zwischen beiden Polen nicht stimmt, dann kommt Stress auf.

Der Sympathikus sorgt dafür, dass wir funktionieren, im Laden schnell und effektiv arbeiten, die Kunden beraten. Er wird ständig trainiert. Den Parasympathikus dagegen, der für Entspannung zuständig ist, unterdrücken wir gern. Den Parasympathikus gilt es allerdings genauso zu trainieren. Wir müssen ihm Zeit und Aufmerksamkeit schenken – auch wenn wir allesamt Weltmeister darin sind, ihn zu ignorieren.

Wir alle sind Weltmeister darin, unseren Parasympathikus zu ignorieren. (Ellen Braun)

Und wie lässt er sich trainieren?

Auf drei Ebenen: Die erste Ebene ist unsere persönliche Haltung. Wir alle wissen, wie wichtig kleine Auszeiten sind, aber diese Erkenntnis findet selten den Weg vom Hirn zum Herz. Achtsamkeit bedeutet, darauf zu hören, was mein Körper gerade braucht.

Wenn ich merke, dass mir fünf Minuten Pause guttun würden, dann sollte ich mir diese Zeit auch nehmen und eine Runde um den Block gehen – gerade jetzt, wo alle mit Maske im Laden stehen müssen. Und wenn ich merke, dass ich vor lauter Hektik gerade Schnappatmung bekomme und mir der Kopf schwirrt, dann helfen kurze Atemübungen, die sich problemlos hinter der Ladentheke machen lassen. Das merkt kein Dritter.

Welche Ebenen gibt es noch?

Die Team- und die Organisationsebene: Im Team sollte es Wertschätzung dafür geben, dass sich jemand eine Auszeit nimmt. Und diese Auszeiten lassen sich dann auf Organisationsebene auch fest verankern. Bevor der Laden öffnet, ist zum Beispiel ein kleines „Daily“ sinnvoll – um zu besprechen, was am Tag so anliegt, aber auch, um schöne, gemeinsame Momente jenseits der Arbeitsroutine miteinander zu verbringen. Wer kennt einen guten Witz, ein schönes Lied, eine Lachyoga-Übung?

Sehr entspannend sind ebenfalls 10-Minuten-Einheiten mit „Lern-Nuggets“ – eine Kollegin, die Tai-Chi macht, gibt ein paar Übungen ans Team weiter, ein Kollege, der Geige spielt, gibt ein Mini-Konzert: In jedem Team stecken so viele Ressourcen jenseits vom Fachwissen, die den Kopf frei machen. Wer sich das traut, kann solche Übungseinheiten auch während der Öffnungszeit ansetzen – und die Kunden einbeziehen.

Ganz wichtig, gerade für Buchhändler:innen, die den ganzen Tag stehen: zwischendurch mal kurz die Füße hochlegen! (Ellen Braun)

Das klingt so, als wäre Selbstfürsorge schon in wenigen Minuten und für das ganze Team zu haben. Muss man also gar nicht so viel Zeit investieren?

Zeit ist immer relativ. Wenn ich krank werde, dann nimmt sich mein Körper die Zeit - ohne dass ich die Dauer steuern kann. Aber es stimmt schon: Selbstfürsorge muss nicht zeitaufwendig sein. Und was sind schon fünf Minuten – dafür, dass ich dann 60 Minuten lang fokussiert arbeiten kann?

Atmen, Spazierengehen, kleine Auszeiten im Team – was kann man sich noch Gutes tun, ohne großen Aufwand?

Ganz wichtig, gerade für Buchhändler:innen, die den ganzen Tag stehen: zwischendurch mal kurz die Füße hochlegen. Wenn eine Buchhandlung ein Hinterzimmer hat, dann lässt sich hier zum Beispiel ein bequemer Sessel oder eine Liege für Ruhepausen aufstellen – im besten Fall nicht zwischen Kisten und Lieferwannen, sondern mit einer aufgeräumten Wohlfühlatmosphäre, die der Entspannung dient. Nicht nur Google und Co. können Büroräume ganz neu denken.

Außerdem empfehle ich gern das so genannte Priming: Der Parasympathikus kann durch Bilder, Musik oder Gegenstände aktiviert werden, die uns an schöne, entspannte Augenblicke erinnern. Ein Bild an der Wand, ein Urlaubsfoto auf dem Handy-Screen, ein Kieselstein vom Strand in der Hosentasche: Es geht um Erinnerungsstücke, die uns Kraft geben und signalisieren: Es gibt auch noch etwas anderes als Stress in unserem Leben.

Sie haben vorhin schon kurz die Organisationsebene angesprochen. Kann man hier auch für Entlastung sorgen?

Wenn das ganze Team im Dauerstress ist, dann muss man genau analysieren, woran das liegt. Muss man vielleicht das Personal aufstocken? Lassen sich Abläufe vereinfachen oder digitalisieren? Vielleicht lässt sich für ständig wiederkehrende Anfragen ja ein Chatbot einrichten? An Problemen, die im System liegen, kann auch die beste Atemtechnik wenig ändern.

Kann auch ein optimiertes Zeitmanagement für Entlastung sorgen?

Unbedingt. Das so genannte Time-Boxing, das feste Zeiten für bestimmte Tätigkeiten festlegt, schafft ein Bewusstsein dafür, wie viel Zeit wir zum Beispiel mit dem Bearbeiten von E-Mails oder Bestellungen verbringen. Wenn ich mir dafür nur ein Zeitfenster von 20 Minuten reserviere, dann ist das Postfach danach in der Regel auch abgearbeitet. Und was ich in dieser Zeit nicht geschafft habe, hat vielleicht auch gar keine Daseinsberechtigung!

Ganz gleich, was Sie tun und wie lange Sie es tun: Verabschieden Sie sich vom Perfektionismus. Daran erinnere ich mich selbst täglich in meiner E-Mail-Signatur mit dem Satz: „Just barely good enough!“. Anders formuliert: Es passt schon!

Ellen Brauns Buchtipps zum Thema Selbstfürsorge
 ...fürs Beratungsgespräch mit Kunden, aber auch für die eigene Lektüre:

  • Gunter Frank, Maja Storch: „Die Mañana-Kompetenz: Auch Powermenschen brauchen Pause“, Piper, 11 Euro
  • Maja Storch: „Machen Sie doch, was Sie wollen!: Wie ein Strudelwurm den Weg zu Zufriedenheit und Freiheit zeigt“, Hogrefe, 17,95 Euro
  • Brigitte Schäfer: „Resilienz“, Reclam, 10 Euro
  • Michael Lehofer: „Mit mir sein. Selbstliebe als Basis für Begegnung und Beziehung“, Braumüller, 19 Euro
  • Gerd Schnack: „Neue Körperwunder gegen Stress. Rituale zum Entspannen im Alltag“, Kreuz (nur noch als E-Book oder gebraucht)
  • Volker Busch: „Kopf frei!: Wie Sie Klarheit, Konzentration und Kreativität gewinnen“, Droemer, 18 Euro

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Höhere Arbeitszufriedenheit durch Lernkulturen

Höhere Arbeitszufriedenheit durch Lernkulturen

Zeitarbeitsunternehmen haben eine höhere Chance Mitarbeitende zu finden und zu binden durch lernende Strukturen.

Das zeigt eine Studie von Studierenden unter der Leitung von Prof. Dr. Steffen Hillebrecht in Kooperation mit der Franz & Wach GmbH, BAP und iGZ.

Hier der komplette Vortrag von Prof. Dr. Steffen Hillebrecht anlässlich dem 15. ES-Unternehmer-Forum in Fulda als GRATIS-DOWNLOAD

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In offenen Lernprozessen kreative Lösungen finden

In offenen Lernprozessen kreative Lösungen finden

Methoden auf dem Prüfstand.

Was bringt der Hype um Working-Out-Loud dem Einzelnen, dem Team und insbesondere der Organisation?

Im Interview mit dem buchreport.magazin 05/2022 erläutern Ellen Braun und Nele Graf die 10 größten WOL-Effekte.

Hier als GRATIS-Download mit freundlicher Genehmigung des buchreport.magazin.

Und hier der vollständige Studienbericht als Gratis-Download mit freundlicher Genehmigung der Autorinnen.

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Agiles Personalkosten-Management leicht gemacht

Agiles Personalkosten-Management leicht gemacht

Was ist ein gerechtes Gehalt? Und was mache ich, wenn meine Mitarbeitenden andere Arbeitszeiten als die klassischen 8 Stunden täglich haben wollen? Selten sind Themen so emotional wie die Gehaltshöhe. Und selten so komplex wie bei einer Vier-Tage-Woche oder einem Drei-Monats-Sabbatical. Die Lösung klingt simpel: vereinbart eine umsatzbezogene Gehaltshöhe abhängig von der Mitarbeiterproduktivität.

Was muss dabei bekannt sein?

  • Wie hoch sind die Umsätze pro Kopf?
  • Wie hoch sind die Personalkosten in meinem Unternehmen?

Und der Rest ergibt sich aus einer stringenten Personalkostenrechnung, wie sie Steffen Hillebrecht in der Zeitschrift „Wirtschaftsstudium“ Nr. 12/2021 (kostenfreier Download) vorstellt.

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Geschafft! Ellen Braun ist zertifizierter „Agiler Lerncoach“

Geschafft! Ellen Braun ist zertifizierter „Agiler Lerncoach“

Zugegeben: ich war schon aufgeregt. Der Adrenalin-Spiegel war extrem hoch kurz vor der schriftlichen Prüfung. Zwischendurch spielte die Option „Hinwerfen“ eine große Rolle. Aber dann kam doch wieder der Kritiker (nach Walt Disney) und fragte ketzerisch: Du wirst doch die Flinte nicht ins Korn werfen? Ein Jahr des Umlernens, Neu Lernens, Experimentierens, des finanziellen und zeitlichen Engagements in die Ecke schleudern? Gerade beim Lernen zu lernen!

Aufgeben ist nicht Ellens Natur: also Augen zu und durch.

Und wie immer: kaum geschafft, ist auch alles vergessen. Ende September 2021 war die Prüfung und erst nach zwei Monaten komme ich dazu, dies auch zu veröffentlichen. Warum? Weil dann wieder andere Herzensprojekte in den Vordergrund rücken: KundInnen, Relationship-Management, Lehrkonzepte, Coachings…..Da bleibt halt manchmal das eigene Marketing auf der Strecke.

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Lessons Learned auf der WüWebWeek 21

Lessons Learned auf der WüWebWeek 21

#Lern-Canvas #Working-out-loud #Lean-Coffee #HürdenMeistern und das Special: Sprint zur Abschlussarbeit zeigten den Impact des agilen Lernens.

Agiles Sprintlernen geht immer! Der Auftakt am Montag zeigte die Chancen einer Lernkultur mit Freude und hoher Motivation. Das Lernziel-Canvas von Valeska unterstützt Onboarding- und Entwicklungsgespräche und bei einem selbst das eigene Lernziel zu fokussieren. Endlich mit der Familie verbindliche Lernzeiten vereinbaren und die Prüfung zum Abschluss bringen.

Working out Loud ist ein Mindset für ein erfülltes und sinnstiftendes Leben. Dazu laden wir Euch ein. Probiert es aus, habt Lust zu experimentieren und vernetzt Euch. Wenn wir Euch dabei unterstützen können. Immer gerne! Wir inspirieren, geben Tipps zur Circlebildung, matchen handverlesene Circles, binden es ein in die Organisation, begleiten die Circles, evaluieren usw.

Hier könnt ihr Euch gerne auch eintragen für eine Circle-Bildung: https://workandfeelgood.de/innovative-arbeitskultur-und-workingoutloud/

Spannende Diskussionen im Format des Lean Coffee mit 5 Minuten Slots an den Fragen:

  • Was ist so neu am „new“ learning? Ein bisschen Einordnung, was darunter verstanden wird. Viel neuer Wein in alten Schläuchen?
  • Wer setzt „new“ learning wirklich ein? Gibt es einen Markt?
  • OER bzw. gemeinsame Ressourcen nutzen und auch erstellen

Was blieb offen? „Lernkonzepten, Lernmethodik, Home Office“, sowie „Verzetteln vermeiden, Gelerntes verfestigen“ und „Helfen die Methoden auch bei trockenen Themen?“

Das holen wir gerne nach, bei einem nächsten Lean-Coffee. Wenn ihr dazu eingeladen werden möchtet oder auch andere Themen auf den Nägeln brennen, dann sagt uns einfach Bescheid.

Das Würmli war natürlich beim Special „Agiler Lernsprint zur Abschlussarbeit“ dabei. Was dahinter steckt ist recht einfach erläutert: wir haben zwei Bewertungssysteme und solange das wesentliche Bewertungssystem, nämlich das Würmli sich weigert, wird das auch nix mit der Abschlussarbeit. Deshalb lernt das Würmli über „Hinzu-Ziele“ und „Retrospektiven“ immer was dazu, damit auch die nächste Lernhürde erfolgreich gemeistert wird.

Darum ging es bei der Lernrallye am Freitag, wo 11 Hürden auf die Teams warteten. Mit umfangreichen Lerngewinnen zur Selbstführung ging der eine Teil entspannt ins Wochenende. Die anderen Teilnehmenden waren excellent vorbereitet auf die Prüfung am Samstag, die alle bestanden haben.

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Management by Konfuzius auf der HRxplore

Management by Konfuzius auf der HRxplore

Chinesen führen mit Vertrauen und familiären Verhältnissen

Wenn chinesische Unternehmen im Ausland Unternehmen erwerben, führt dies oft zu Unsicherheiten. Dabei zeigt sich sehr deutlich: Führung à la Konfuzius muss nicht schlechter sein als nordamerikanische oder französische Führungskultur.

Das hohe Ausbildungsniveau chinesischer Führungskräfte steht außer Frage, und auch die oftmals vorhandene Vertrautheit mit westlichen Führungsregeln und -prinzipien. Allerdings haben sie auch einige Eigenarten, die sich vielleicht im chinesischen Unternehmensalltag noch deutlicher zeigen als bei Beteiligungsgesellschaften in Europa. Dennoch enthalten sie einige Elemente, die Inhaberinnen und Inhabern von Familienunternehmen durchaus bekannt vorkommen dürften: ein starkes Beziehungsgeflecht zwischen Management und Mitarbeiterschaft, ein besonderes Verhältnis gegenseitiger Loyalität und Interesse aneinander, intensive Kommunikation, ein gewisser Handlungsfreiraum und Vertrauensvorschuss, der aber nicht missbraucht werden darf und der daher von zugeordneten Arbeitskräften auch erfordert, sich mit den Wertevorstellungen und strategischen Zielsetzungen des Managements auseinanderzusetzen.

Einige Elemente dazu von Prof. Dr. Steffen Hillebrecht bei der HRxplore-Konferenz am 21.10.2021 (16.15 Uhr Saal Minerva). Die Prinzipien von Konfuzius wirken sich also auch im Unternehmensalltag aus, und es lohnt sich daher gerade für westlich geprägte Führungskräfte in Familienunternehmen, sich damit näher auseinanderzusetzen.

Download des Vortrags (PDF)

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